Der goldenen Käfig

Der goldenen Käfig

Ein tollpatschiger Schornsteinfeger im goldenen Käfig der Lust und Rätsel

by Flex Barker

25 chaptersde

Ein falscher Schritt, und Lukas Feuerbach landet im goldenen Penthouse der exzentrischen Milliardärin Isolde Goldstern. Der tollpatschige Schornsteinfeger aus dem Ruhrpott rutscht beim Kaminsaugen aus – und wird für den bestellten Stripper gehalten. Isolde zwingt ihn in ihre absurden sexuellen Experimente. Will er seine Kleidung Stück für Stück zurück? Dann muss er knifflige Rätsel in ihrer luxuriösen Wohnung lösen. Jedes Rätsel führt in peinliche, schlüpfrige Situationen: Der bullige Butler Fritz hilft mit ruppigem Humor, der eifersüchtige Koch Victor sabotiert alles, die freche Haushälterin Greta und das naive Zimmermädchen Lina locken ihn in Fallen. Lukas stolpert von einer Demütigung in die nächste – doch der Kick in diesen sündigen Spielen weckt seine Lust. Zwischen Dominanz, Chaos und wachsender Anziehung dreht sich das Blatt. Kann der Ruhrpott-Bulle den Code des goldenen Käfigs knacken und die Macht umkehren? Tobias Goldenberg liefert eine schmutzige Erotikkomödie voller Lachen, Lust und unerwarteter Romantik. Perfekt für Fans von frechen Wortspielen und heißen Verwicklungen!

Durch den Kamin in die Falle

Eigentlich hätte es ein ganz normaler Dienstag werden sollen. Ein bisschen Ruß, ein paar Dächer über den Dächern von Essen und danach ein kühles Pilsken an der Trinkhalle. Doch das Schicksal, dieser hinterhältige Hund, hatte andere Pläne für Lukas Feuerbach. Als er sein Bein über den Rand des gemauerten Schornsteins schwang, der aus dem Flachdach des luxuriösesten Penthouses der Stadt ragte, ahnte er noch nicht, dass seine Schornsteinfegermütze bald sein geringstes Problem sein würde. Ein unbedachter Schritt auf einer öligen Ablagerung, ein kurzer Schrei, den nur die Tauben hörten, und plötzlich gab es keinen Halt mehr. Lukas rutschte. Und er rutschte tief.

Der Sturz fühlte sich an wie eine Ewigkeit in einer dunklen, engen Röhre, begleitet vom schabenden Geräusch seines Overalls an den Rußwänden. Mit einem dumpfen Aufprall und einer gewaltigen Staubwolke landete er unsanft auf dem Boden. Er hustete, spuckte schwarze Flocken aus und blinzelte benommen. Als sich der Staub legte, stellte er fest, dass er nicht in einem muffigen Heizungskeller gelandet war. Er saß mitten in einem Salon, der so groß war wie seine gesamte Wohnung, ausgelegt mit weißem Marmor und Möbeln, die wahrscheinlich mehr kosteten als sein gesamtes Viertel. Und direkt vor ihm stand sie.

Isolde Goldstern sah nicht so aus, als würde sie gleich die Polizei rufen. Sie trug eine fließende Robe aus goldener Seide, die bei jeder Bewegung ihre langen Beine umspielte, und hielt ein Kristallglas mit prickelndem Champagner in der Hand. Ihr platinblonder Bob war perfekt frisiert, und ihre blauen Augen funkelten mit einer Mischung aus Belustigung und Boshaftigkeit. Sie musterte den rußverschmierten Lukas, der wie ein Häufchen Elend auf ihrem teuren Teppich hockte, und ein langsames, raubtierhaftes Lächeln breitete sich auf ihren roten Lippen aus.

"Pünktlich auf die Sekunde", schnurrte sie mit einer Stimme, die wie teurer Samt klang. "Und was für ein origineller Auftritt. Der Schornsteinfeger-Look ist eine interessante Wahl, mein Kleiner. Sehr authentisch."

Lukas stammelte, während er versuchte, sich aufzurappeln. "Äh, gnädige Frau, das war nich' Absicht, ich schwör’s! Ich bin oben weggerutscht und... ich bin der Schornsteinfeger, wissen Sie? Feuerbach mein Name. Ich wollte nur den Abzug prüfen."

Isolde lachte, ein helles, kühles Geräusch, das Lukas einen Schauer über den Rücken jagte. "Natürlich bist du das. Ein Rollenspieler mit Leib und Seele. Ich liebe diesen Einsatz. Aber jetzt genug der Vorrede. Du weißt, warum du hier bist. Steh auf und zieh dich aus. Das ist Regel eins meines Spiels."

Lukas starrte sie mit weit aufgerissenen Augen an. "Ausziehen? Aber... ich bin ein Einbrecher... nein, kein Einbrecher! Ich bin Handwerker! Ein ehrlicher Arbeiter!" In seinem Kopf drehte sich alles. Wenn er jetzt zugab, dass er kein bestellter Stripper war, würde sie ihn wegen Hausfriedensbruchs hinter Gitter bringen. Er sah sich panisch um. Hinter Isolde tauchten weitere Gestalten auf, die ihn wie eine seltene Zirkusattraktion beäugten.

Ein bulliger Mann in einem viel zu engen Butler-Anzug, dessen Glatze im Licht der Kronleuchter glänzte, trat vor. Das musste Fritz sein. Er verschränkte die muskulösen Arme vor der Brust und ließ einen Goldzahn blitzen. "Junge, hör auf zu quatschen", brummte er mit einer Stimme, die tief aus seinem Brustkorb kam. "Die Dame wartet nicht gern. Mach die Pelle ab, sonst helfe ich nach." Er zwinkerte Lukas dabei so subtil zu, dass es fast wie ein nervöser Tick wirkte, aber die Botschaft kam an: Spiel mit, wenn du heil hier rauswillst.

Ein jüngerer Mann in einer Kochuniform, Victor, lehnte mit verächtlichem Blick am Türrahmen. "Der soll ein Stripper sein? Er sieht eher aus wie etwas, das meine Katze ausgewürgt hat", spottete er. Greta, die Haushälterin mit den wilden Locken, und das junge Zimmermädchen Lina kuckten hinter ihm hervor und kicherten hinter vorgehaltenen Händen.

Lukas schluckte schwer. Er war in der Falle. Mit zitternden Fingern griff er nach dem Reißverschluss seines schwarzen Overalls. "Na gut, wenn es sein muss... aber gucken Sie nich' so genau hin, ja?" Er zog den Stoff langsam herunter. Der Ruß klebte auf seiner Haut, vermischt mit Schweiß. Als der Overall zu seinen Knöcheln fiel, stand er in nichts als einer schlichten, grauen Boxershorts da, die auch schon bessere Tage gesehen hatte.

Isolde trat einen Schritt näher, der Duft von teurem Parfüm und Gefahr umhüllte ihn. Sie benutzte die Spitze ihres Zeigefingers, um eine Spur in den Ruß auf seiner Brust zu ziehen. "Schon besser", murmelte sie. Dann bückte sie sich mit einer geschmeidigen Bewegung, hob seine Hose auf und warf sie über ihre Schulter. "Das ist jetzt mein Pfand. Willkommen in meinem goldenen Käfig, Herr Feuerbach. Wenn du deine Kleidung zurückwillst, musst du sie dir verdienen. Löse meine Rätsel, oder bleib nackt. Was sagst du?"

Lukas spürte, wie ihm die Hitze in die Wangen stieg. Die Blicke des Personals brannten auf seiner Haut. "Ich... ich schätze, ich hab' keine Wahl, oder?"

"Ganz genau", erwiderte Isolde und deutete auf einen massiven, kunstvoll geschnitzten Schrank am Ende des Salons. "Dort drin liegt dein erstes Ziel. Aber er ist verschlossen. Ein einfacher Code, ein kleiner Test für deinen Verstand – oder was auch immer du unter diesem Ruß verbirgst."

Lukas stolperte auf den Schrank zu, seine nackten Füße hinterließen schwarze Abdrücke auf dem Marmor. Er fühlte sich erbärmlich. Jedes Mal, wenn er über seine eigenen Füße stolperte, hörte er Victors hämisches Lachen und Linas unterdrücktes Kichern. Er suchte verzweifelt nach einem Hinweis. Auf einem Beistelltisch neben dem Schrank lag ein schweres, in Leder gebundenes Buch. Er schlug es auf und erstarrte. Es war ein bebildertes Werk über antike Folterwerkzeuge. Mein Gott, in was für einen Laden bin ich hier geraten?, dachte er.

Zwischen den Seiten über die Streckbank fand er eine handschriftliche Notiz: Die Freiheit liegt im Schmerz der Wahrheit. Zähle die Dornen der eisernen Jungfrau. Er sah sich um und entdeckte eine kleine Statue einer eisernen Jungfrau im Regal. Er zählte die winzigen Metallstifte an der Innenseite der Miniaturtür. Vier, acht, zwölf... fünfzehn. Mit klopfendem Herzen drehte er die Zahlenkombination am Schloss des Schranks. Ein befriedigendes Klicken ertönte.

Die Tür schwang auf. Darin lag ein kleines Seidenpäckchen. Lukas riss es auf und hielt seine eigene Unterhose in den Händen – Isolde musste sie ihm irgendwie in einem Moment der Unachtsamkeit entwendet oder ein identisches Paar aus seinem Rucksack im Flur besorgt haben. Er wollte sie gerade anziehen, als Isolde ihn stoppte.

"Nicht so schnell", sagte sie und trat ganz nah an ihn heran. Sie musterte seinen Körper, ihre Augen wanderten langsam von seinen schmalen Schultern über den flachen Bauch bis hinunter zu dem Stoff, der seine Männlichkeit nur mühsam verbarg. "Ein interessantes Instrument hast du da unten, Feuerbach. Ein bisschen ungeschliffen, aber es hat Potenzial." Sie streckte die Hand aus und strich ganz leicht über den Bund seiner Boxershorts, wobei ihre Fingernägel seine Haut ritzten. Lukas hielt den Atem an. Die Erregung schoss wie ein Blitz durch seinen Körper, unwillkommen und doch berauschend.

"Du darfst sie anziehen", entschied sie schließlich mit einem spöttischen Funkeln. "Aber freu dich nicht zu früh. Das war nur das Aufwärmen. Die nächsten Aufgaben werden... persönlicher."

Fritz trat vor und legte Lukas eine schwere Hand auf die Schulter. "Gut gemacht, Kleiner. Aber pass auf, der Koch da drüben spuckt Gift und Galle, weil du der Herrin gefällst." Er neigte den Kopf und flüsterte so leise, dass nur Lukas es hören konnte: "Konzentrier dich auf’s Rätsel, nich' auf deinen Prügel! So, und jetzt der nächste Schritt, hopp."

Lukas zog die frische Unterwäsche an und fühlte sich zumindest ein kleines bisschen weniger ausgeliefert, auch wenn er immer noch fast nackt vor einer Gruppe von Fremden stand, die ihn wie ein Spielzeug behandelten. Er blickte in Isoldes triumphierendes Gesicht und wusste, dass dies erst der Anfang war. Die Nacht im Penthouse war jung, und der Schornsteinfeger aus dem Pott ahnte, dass er noch viel mehr verlieren würde als nur seine Kleidung, bevor die Sonne wieder aufging. Er sah zu, wie Greta ihm ein vielsagendes Lächeln zuwarf, während Victor in der Ecke sein Küchenmesser mit einer Aggressivität wetzte, die nichts Gutes verhieß. Er war gefangen, aber tief in seinem Inneren begann ein kleiner Funke von Neugier zu brennen.

Das Hosenrätsel im Dampfbad

Isolde klatschte in die Hände, ihr Lachen perlte durch den Salon wie Champagnerbläschen. „Perfekt, mein kleiner Dieb“, sagte sie mit diesem seidigen Ton, der Lukas die Knie weich werden ließ. „Du hast die Unterhose verdient. Aber jetzt wird’s spannend. Für die Hose schick ich dich ins Dampfbad. Nackt bis auf dein neues Pfand. Löse den Code an den F

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